Dienstag 10:00 Uhr
Dienstag 15:00 Uhr
Ein poetisches und anrührendes Figurentheaterstück für große und ganz große Kinder,
inspiriert von Leben und Werk von Paul Klee.
ab 6 Jahren
Im Atelier von Meister Klee regt sich was:
Ein Bild fängt an zu sprechen, das Pinselvolk ist außer Rand und Band.
Da kommt der Klumpwisch, altgedienter Malerlappen und des Meisters rechte Hand.
Und noch jemand. Ein seltsames Wesen. Will nicht sagen, was es ist. Hat zwei Flügel und einen komischen Hut. Behauptet, es käme in geheimer Mission. Im Auftrag von Meister Klee
persönlich. Meister Klee? Wo steckt der überhaupt?
Klumpwisch macht sich auf die Suche nach seinem Herrn. Es wird eine Reise voller Abenteuer und Überraschungen. Direkt vom heimischen Farbtopf nach Afrika, vorbei am Schöpfungspapierkorb des Meisters mitten hinein in ein ausgelassenes Künstlerfest. Und schließlich in jenes geheimnisvolle Land.
Aus dem keiner zurückkehrt. Wo keiner hin will.
Und doch jeder sein zu Hause hat.
Dort wird der alte Klumpwisch schon erwartet …
Idee/Spiel: Friederike Krahl
Regie: Claudia Olma
"Das in Koproduktion mit dem Paul-Klee-Zentrum in Bern entstandene Stück, ist eine herrliche Hommage an die Kunst und die Fantasie. Hierfür steht auch der Künstler Paul Klee, von dem das Stück erzählt. Der wird porträtiert als Genie, aber auch als einer, der die Ängste vor Schaffenskrisen und weißen Leinwänden kennt. Aber mehr noch, erzählt dieses wunderbare Figurentheater von sprechenden Bildern, lebendigen Pinseln und davon, dass jede Linie ihre eigene Geschichte hat. Aus Ärger über eine nicht perfekte Linie wird zum Beispiel ein roter Kreis. Nero, der große Pinsel, Lupus, der schlaue Pinsel und auch der ganz zarte, sie alle haben ihre genau definierten Aufgaben. Aber von „Klumpwisch und Lichtgeist im Zimmer von Paul Klee“ lernt man auch viel über die ausgelassenen Feiern mit Künstlerkollegen, über tiefsinnige Gespräche mit Atelierkatzen, über Nebel, Sterne und Gewitter und das Wichtigste: „Alles ist gut, solange du wild bist!“ So gibt es in dem Stück von und mit Friederike Krahl, die kniend tanzt und bunte Folien vor Scheinwerfern tanzen lässt, nichts, was es nicht gibt. Mutproben für neue Meisterpinsel sind ganz gewöhnlich, auch Telefonate des alten Meisterschülers mit Paul Klee im Jenseits verwundern nicht wirklich ..." (Die Rheinpfalz)
"Handspiel" - Figurentheatertage in Freiburg
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