21. September Tickets

Gefördert von der Stadt Freiburg, dem Landesverband Freier Tanz- und Theaterschaffender Baden-Württemberg und der Sparkasse Freiburg/Nördl. Brsg.

Opera Factory Freiburg

La Voix
une Chanson-Opéra de Francis Poulenc et Barbara

mit
Francis Poulenc:
La Voix humaine
Oper in einem Akt
auf einen Text von Jean Cocteau
sowie Chansons von Barbara Und Lieder Von Poulenc

Aufführungsdauer: 65-75' (Ohne Pause)

Musikalische Leitung und Arrangements: Klaus Simon
Buch, Inszenierung und Ausstattung: HEIKO HENTSCHEL
Regie- und Ausstattungsassistenz: ANN-MARIE NAJDEREK
Dramaturgie: Cornelius Bauer

Besetzung:
Elle/Une Chansonette: Britta Stallmeister-Sopran

Solisten der Holst-Sinfonietta
Philipp Schiemenz, Violoncello
Klaus Simon, Klavier

Eine Frau telefoniert, am anderen Ende der Leitung ist der Mann, der sie eben verlassen hat. Nur ihre Gesprächsfetzen lassen erahnen, in welche Richtung sich das Gespräch entwickelt und wer hier etwas vorgibt zu sein oder zu tun. Kein Geringerer als der surrealistische Schriftsteller Jean Cocteau war es, der 1930 diesen Mono-Dialog für die Theaterbühne verfasste. Francis Poulenc schuf daraus 1958/59 die Mono-Oper „La voix humaine“ (Die menschliche Stimme), eine intime „lyrische Tragödie“.
Gemeinsam tauchen die namhafte Frankfurter Sopranistin Britta Stallmeister und der Regisseur Heiko Hentschel in die Tiefen jenes Telefonats ein, in dem das Unsagbare schwerer wiegt als jedes Wort. Das Setting des Abends verortet die Hauptfigur als einsame Chansonsängerin. Die Oper Poulencs wird daher durch berührende Lieder der französischen Sängerin Barbara und Poulencs umrahmt, die von Philipp Schiemenz (Violoncello) und Klaus Simon (Klavier) begleitet werden. So generiert dieser sehr französische Musiktheaterabend eine neue Gattung: die Chanson-Opéra. Bienvenue!

Eine Produktion der Opera Factory Freiburg im Vorderhaus Freiburg

Werkeinführung von Dr. Cornelius Bauer jew. 19. 15 Uhr vor jeder Vorstellung.

Die Badische Zeitung (Alexander Dick) schreibt: "Regisseur Heiko Hentschel von der Hamburgischen Staatsoper hat mit "La Voix" für den Saisonstart der Freiburger Opera Factory diese Verknüpfung ersonnen – auf den ersten Blick ein Konstrukt von allzu Heterogenem. Doch die Lieder der französischen Chansonnière Barbara (1930–1997) und Poulencs Tragédie-lyrique von 1959 gehen eine fruchtbare Symbiose auf der schmalen Bühne ein. Man erlebt die aufgehellte Fassade einer Künstlerin – und erschaudert beim Blick dahinter. Die Identität dieser Frau, das ist ihre Stimme und ihre Musik, und wenn man so will, markiert Poulencs stark an Sprechrhythmus und Sprachmelodie orientierte Opernmusik die epische Seite des lyrischen Ichs. Und natürlich ist die Produktion auf ihre brillante Interpretin zugeschnitten: Britta Stallmeister."


http://operafactory.de