Georg Elser (rechts) mit seinem jüngeren Bruder Leonhard
Ich habe den Krieg verhindern wollen
Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939Eine Dokumentation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Realisiert mit Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg.
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FABRIK-Café - Hauptgebäude 1.OGAm 8. November 1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Er wollte ihn töten, um ein „noch größeres Blutvergießen“ zu verhindern. Doch der Anschlag im Münchner Bürgerbräukeller verfehlte sein Ziel. Hitler verließ wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Georg Elser wurde noch am selben Tag verhaftet und nach nahezu sechsjähriger Isolationshaft am 9. April 1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet.
Diese Wanderausstellung zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Insgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar.
Joachim Ziller, der die Vernissage eröffnen wird, engagiert sich seit 1993 im Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim und ist ehemaliger Leiter der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn. Er führt durch die Ausstellung und teilt dabei seine Perspektive als langjähriger Kenner von Elsers Geschichte.
„Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“. Eine Dokumentation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Realisiert mit Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg.
